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Neuseeland Reisen

Von der Westcoast bis zur Golden Bay – Teil 3

Alle meine Folgende Blog Einträge entstanden in den letzten Wochen meiner Reise und erzählen aus der Vergangenheit, Mal gucken ob ich noch aufschließen kann und alle Einträge draußen hab bevor ich Zuhause bin!

Es ist nicht möglich vom Ende des Heaphy Tracks weg zu Hitchheiken, das hab ich schnell begriffen als ich am Ende des Tracks nur 2 Autos gesehen hab und beide sagen sie aus als wären sie seit Tagen nicht bewegt worden, also entschied ich mich für das Shuttle nach Nelson und schluckte den Gedanken Geld zu sparen ganz schnell runter.

Trotzdem kam ich nicht in Nelson an, auf dem Weg zurück in die Zivilisation erfuhr ich das Daniela noch in Motoeka ist und ich, wie ich nunmal so bin reagierte darauf mit der Kurzschlussreaktion: „Is it possible to drop me off in Motoeka?“. Doch wie das nunmal so mit Kurzschlussreaktionen ist, den Rest des Tages hörte ich nichts mehr von Daniela und ich war gezwungen mein Zelt an einem Hostel für die Nacht aufzustellen. Abends kam dann der lang ersehnte Anruf und ich traf Daniela am nächsten Tag wieder.

Doch es war nicht alles gut. Das neue Auto mit dem Daniela und Tessa reisten hatte nunmal nur 2 sitze und ich war eine dritte uneingeplante Person. Aber ich wollte Dani nicht schon wieder sofort verlassen und ich musste einen Weg finden das es klappt, das ich weiter mit ihnen reisen kann. Es war eine viel zu traurige Zeit bis wir auf die Idee kamen das ich ihnen hinterher Hitchheiken könnte und obwohl ich noch fertig vom Track war und mich Hitchheiken echt unangenehm war, war das doch besser als wieder tschüss zu sagen! Gesagt getan erreichte ich unser Ziel sogar noch vor den Mädels!

In der golden Bay verbrachte ich dann eine Wundervolle Zeit mit Daniela und Tessa und wir besuchten Farewell Split wo wir nur Meter entfernt Robben Babys sahen verbrachten eine Nacht auf einem von Hippies übernommenen Campingplatz und schwangen uns an einer Schaukel in den Fluss. Wir besuchten den Able Tasman Park erneut und Daniela und Tessa zeigten mir den besten Campingplatz überhaupt unter Motoeka. Ich hab noch nie so gut in meinem Zelt geschlafen wie ich es zu der Zeit mit Dani tat!

Mit dem Abschied auf der Reise zurück Richtung Westport kam dann das ganze Pech zu der Trauer das wir uns nun wieder verlassen mussten. Wir besuchten noch als letzten gemeinsamen stop eine der längsten Hängebrücken Neuseeland. Bei der kurzen Wanderung verletzte sich Tess und wir halfen ihr den Rest zu gehen bis der Zipline operator uns anbot sie rüber zu schicken um ihr Bein zu verbinden. Gesagt getan war die Stimmung nun noch schlechter als zu vor, aber wie das an manchen Tagen so ist muss dann auch noch die Batterie vom Auto den Geist auf geben. Zum Glück haben wir schnell jemanden gefunden der und Starthilfe geben konnte. Aber auf der Straße war es dann doch soweit Abschied zu nehmen, es war abends und die Sonne stand schon so tief das sie uns ab und zu blendete und *wummms* wir wussten erstmal nicht was los war und hielten sofort am Straßenrand an, ein riesen Stein eines Erdrutsch hatte sich unterm Auto verkeilt und wir standen da und wussten nicht was zu tun war. Ich stellte mich zur Straße und warnte die vorbeikommenden Autos vor den Steinen und alle hielten an und fragten ob sie helfen können, nach ein bisschen überlegen schafften wir es den Stein unterm Auto zu lösen und wir fuhren Vorsichtig weiter bis mich Daniela doch in Westport absetzte … Und es war schon wieder Zeit für den Abschied

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