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Neuseeland Reisen

Fjordland und wie ich das Gefühl habe das Neuseeland immer schöner wird

Und plötzlich nahm meine Reise Fahrt auf, so viel hatte ich noch nie auf meiner Reise gleichzeitig vorgehabt. Ich saß nun im Bus welcher mich in Kürze in TeAnau absetzen wird und hatte direkt den Kepler Track vor mir gefolgt von dem Milford Sound Cruise gefolgt von dem Rakiura Track auf Stewart Island, alles in kürzester Zeit. Und ich war voller Vorfreude!

Von TeAnau ging es nun los auf meinen ersten Fjordland Track. Bei schönstem Wetter machte ich mich auf den Weg Richtung Luxmore Hut auf dem Kepler Track, endlich war ich wieder unterwegs und knapp nach der Baumgrenze würde ich auch schon mit einem Wahnsinns Ausblick über den Lake TeAnau und die Hidden Lakes belohnt. Den Abend verbrachte ich in der Hütte und beobachtete den Sonnenuntergang. Am nächsten Tag sah das Wetter nicht mehr so vielversprechend aus, trotzdem versuchten ich und die beiden Kiwis die ich am Vorabend kennengelernt hab das beste daraus zu machen und wir besuchten die Luxmore Caves bevor wir uns auf den Weg durch den Nebel machten. So schön das Wetter am Vortag war nun als es Zeit war den besten Teil des Tracks zu laufen hatten wir nur Regen und keinerlei Chancen auf die Wahnsinns Aussichten die der Track im Normalfall bietet. Ich war auch nicht glücklich darüber zu zelten doch der Regen war kein Problem im Gegensatz zu den Keas welche frech an meinem Zelt rupften und mich so am nächsten Morgen weckten. Der Rest des Weges war dann wieder bei gutem Wetter aber durch den Wald des Tal.

In TeAnau verbrachte ich dann eine Nacht im besten Hostel in dem ich bis dahin war! Das kleine Hostel in TeAnau war mehr wie eine Ferienwohnung als ein Hostel und die Besitzer waren super freundlich aber ich hatte keine Zeit traurig zu sein, das ich nicht länger da geblieben bin, denn es ging sofort weiter zur Milford Sound Cruise und selbst der Weg dahin war wunderschön aber die Cruise war anders als alles was ich je erlebt hatte. Ich hab mich klein gefühlt​ umgeben von der epischen Landschaft der Fjorde. So schipperten wir eine Stunde endlang des Sound mit seinen endlosen Wasserfällen. Durch einen lustigen Zufall traf ich jemanden den ich am selben Tag im Hostel kennengelernt hab und ich entschied mich anstatt mit dem Bus mit ihm zurück nach TeAnau zu kommen und nochmal im Hostel zu bleiben. Auf dem Rückweg erkundeten wir noch mehr die Orte am Milford Sound Highway und als wir zurückkamen waren wir gerade noch rechtzeitig um doch ins Hostel zu können und den Abend zu genießen.

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