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Vietnam

Phong Nha das Paradies

Während ich das schreibe sitze ich in Phong Nha in einem Cafe und trinke einen Vietnamesisch Cafe durch einen Bambus Strohhalm. Was ihr auch wissen sollt ist das ich unheimlich durchgeschwitzt bin, wo das Wetter in Hanoi und Umgebung noch kühl war hat sich Phong Nha für mich richtig ins Zeug gelegt und serviert mir seit gestern 36-38°C und strahlende Sonne. Gestern musste ich echt aufpassen mir keinen Sonnenbrand zu holen! Gestern morgens sind wir nach einer viel zu langen Fahrt mit dem viel zu ungemütlichen Zug und ohne viel Schlaf endlich in Dong Hoi angekommen. Am Bahnhof haben wir zwei nette Däninnen getroffen und uns das Taxi für die 40km nach Phong Nha geteilt. Da wir hier noch nicht ins Zimmer konnten haben wir uns sofort einen Roller gemietet und sind los. Unser Ziel die Dark Cave.
Alleine das Roller fahren im Phong Nha-Ke Bang Nationalpark macht Wahnsinnig Spaß, man ist umgeben von dichtem Urwald und fährt die Berge in Serpentinen hoch und runter mit (je nach dem ob man sich traut) durchaus Mal 75 km/h. Ab und zu bricht jedoch der Urwald auf und man hat die Chance die wahnsinnige Aussicht auf die überwuchterte Berglandschaft zu erhaschen. Es ist der Wahnsinn wie wunderschön und unberührt doch dieser Teil von Vietnam ist. Alleine für die ganzen Aussichten auf der Strecke durch den Park hat es sich gelohnt hier so lange anzureisen aber es kommt noch mehr.
Die Dark Cave ist so eine Art Erlebnis Hotspot und ich erzähle einfach Mal ein bisschen von meinem Trip um und in die Dark Cave. Es fängt an mit der Längsten Zipline von der einen Seite des Flusses zur anderen. Dort angekommen ging es Schwimmend weiter bis in die Höhle, da manche Vietnamesen nicht schwimmen können wurden wir alle mit Rettungswesten ausgerüstet. Weiter ging es in die Dark Cave, ich wünschte ich hätte Fotos machen können obwohl man sowie so die Atmosphäre in dieser riesigen Höhle zu sein niemals hätte einfangen können. Mit Stirnlampen und Barfuß ging es immer tiefer in die Höhle und ich glaube am tiefsten Punkt waren wir ca 700m im Berginneren. Hab ich schon erwähnt das tief im Inneren des Berges ein Matschpool war. Während des Badens haben wir uns entschlossen dort das Licht unserer Stirnlampen aus zu machen und plötzlich ging die größte Matsch Schlacht in der ich jemals war los! Ich werde den Matsch nie wieder aus meiner Badehose raus bekommen! Abgeschlossen wurde der Trip durch eine kleine Bootsfahrt zurück zum Zentrum und dem kleinen dort gelegenen Wasserpark mit Zipline und Kletterstrecke über dem Wasser. Ich bin leider dort am vorletzten Hindernis gescheitert und aus ca 4 Metern in das wundervoll kalte Wasser gefallen.

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